
Der Bau der Hl. Kreuzkirche erfolgte unter widrigsten Bedingungen in der Zwischenkriegszeit und unter tatkräftiger Mithilfe eines Großteils der Bludenzer Bevölkerung. Nach einer Vorlauf- und Planungszeit von etwa 20 Jahre wurde der Kirchenbau in nur etwa zwei Jahren (1932 bis 1934) realisiert. Das Kreuz der Hl. Kreuzkirche konnte nun in bläulichem Neonlicht leuchten und wurde, begleitet von den Weisen eines Bläserchores und dem Geläut der Laurentiuskirche, erstmals eingeschaltet. Seit vielen Jahren ist diese Beleuchtung allerdings defekt und das Kreuz somit dunkel.
„An eine Reparatur war aufgrund der aufwendigen Arbeit und der hohen Kosten nicht zu denken“, informiert Gemeindeleiter Thomas Folie. Anlässlich des 90-Jahr-Jubiläums, das die Hl. Kreuzkirche im Vorjahr feierte, ging in der Pfarre eine anonyme Spende ein mit dem Anliegen, dass dieses Kreuz künftig wieder leuchten soll. Sowohl die gesamten Reparaturkosten als auch die Stromkosten können dank dieser Spende finanziert werden. „Wir freuen uns sehr über diese finanzielle Zuwendung. Sie zeigt, dass es konkreten Menschen ein Anliegen ist“, sagt Pfarrmoderator P. Guido Kobiec.
Die Reparaturarbeiten werden in den nächsten Tagen erfolgen, sodass das Kreuz rechtzeitig zum Osterfest beleuchtet werden kann. Deshalb findet noch in der Karwoche eine Andacht zur Turmkreuzsegnung statt, wo die neue Turmkreuzbeleuchtung erstmalig in den Bludenzer Nachthimmel leuchten wird. „Wir hoffen auf die Strahlkraft dieses Kreuzes, denn ob die Hl. Kreuzkirche als Kirche und Glaubensort leuchten wird, hängt insbesondere von Menschen ab, die den Wert dieser Kirche für die Stadt Bludenz erkennen, sich auch zukünftig engagieren und sich für deren Erhalt einsetzen“, knüpft Gemeindeleiter Thomas Folie abschließend eine große Hoffnung an die neuerliche Illuminierung des Kreuzes.
Am Mittwoch 16.4., um 20.00 Uhr, am Kirchplatz der Hl. Kreuzkirche.
Anschließend Einladung zur Agape in den Garten des Franziskanerklosters.